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libretech 7e8190d0a8 223015b: container-vs-codec eigene demo + CJK-fonts + daten-grundlagen rename + reword punkt-platzhalter
user-feedback issues:
1. container-codec-diagram.png war stock-asset (vermutlich aus lehrbuch übernommen) — user: 'das kannst du nicht wiederverwenden, bau deine eigene grafik'
   → neue demo container-vs-codec.html mit zwei .mp4-containern side-by-side, je 4 spuren (video lila, audio orange, untertitel grün, meta grau): datei A älterer stand (H.264/AAC/TTML), datei B modern (AV1/Opus/WebVTT+HDR). verdict 'gleiche endung, anderes innenleben + mediainfo zeigt beides'. dashed-border-container + farbige spur-rahmen. eigener stil

2. CJK-zeichen (中, こんにちは) pixelig (unifont bitmap) statt sauberer fonts
   → google-fonts @import (Noto Sans JP + SC) + font-family in body + code-tags

3. 'Datenfundamentale' kein deutsches wort (nicht im duden)
   → git mv 01-datenfundamentale.md → 01-daten-grundlagen.md (+bogen-doc), Makefile aktualisiert, text-replace in 4 docs

4. 'Hex-Editoren zeigen \`.\` als Platzhalter' kleiner punkt schwer lesbar
   → 'zeigen einen Punkt oder ein anderes Ersatzzeichen'

klausurfolien regeneriert (27 slides)
2026-05-14 18:46:54 +02:00

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Lernziele 223015b — Dateiformate, Schnittstellen, Speichermedien

Status: Vorschlag für Dozent-Review (Phase 1, 2026-05-14) Kurs-Fokus: Dateien und Inhalte Klausur-Blöcke gelockt: 9 Blöcke (siehe docs/klausur-themen-2026.md)

Die Lernziele sind als Vorschläge formuliert — der Dozent setzt die endgültige Latte. Default-Ambitionslevel: Verstehen/Unterscheiden/Einordnen, nicht Berechnen.


Meta-Lernziele (aus CLAUDE.md)

  • Studierende legen gelernte Hilflosigkeit ab. Technik ist kein Mysterium.
  • Studierende verknüpfen das Material mit ihrer eigenen Lebenswelt.
  • Studierende verfügen über erstes fundiertes Wissen und Gefühl für Technik.

Hinweis zur Begriffsverwendung „Block"

Ein Klausur-Block in diesem Dokument ist ein thematischer Lernziel-Cluster — z.B. „Block 1: Daten-Grundlagen" fasst alle Lernziele rund um Bit/Byte/Hex/Encoding/Magic Numbers zusammen. Das entspricht der bestehenden Konvention in klausurfragen.md (BLOCK J, K, L, …).

Wichtig: Die einzelnen klausur-markierten Folien (<!-- _class: klausur -->) bleiben über den Vorlesungs-Fluss verstreut — sie werden im pädagogischen Kontext erlebt, nicht als physischer Klausur-Abschnitt am Kapitelende gesammelt. Die Auto-Extraktion via make klausur-223015b fasst sie für die Prüfungs-Repetition zusammen, ohne die Vorlesungs-Reihenfolge zu verändern.


Operative Lernziele pro Klausur-Block

Block 1 — Daten-Grundlagen

  • Studierende können den Wert einer Byte-Zahl in Binär, Dezimal und Hex erkennen und zuordnen, in welcher Schreibweise sie ihnen typischerweise begegnet (CSS-Farbcodes, Hex-Editor, Programmcode).
  • Studierende können die Beziehung zwischen Bit, Byte, Nibble und Hex-Ziffer erklären.
  • Studierende können nachvollziehen, warum ein deutscher Umlaut in UTF-8 mehr Speicher braucht als ein englischer Buchstabe und ein Emoji noch mehr.
  • Studierende können in einem Hex-Dump die ersten Byte einer Datei als Format-Signatur erkennen und daraus das Dateiformat ableiten.
  • Studierende können einordnen, warum eine als „1 TB" verkaufte SSD im Betriebssystem als „931 GB" erscheint.

Block 2 — Vom Signal zum Byte

  • Studierende können Abtastung und Quantisierung am Beispiel einer Audio-Aufnahme erklären.
  • Studierende können die Größenordnung des Speicherbedarfs einer Audio-Aufnahme aus Abtastrate und Bittiefe abschätzen.
  • Studierende können einordnen, warum CDs mit 44,1 kHz abgetastet werden und nicht mit weniger.
  • Studierende können Aliasing als Phänomen erkennen — sowohl als Klang-Artefakt in alten MP3s als auch als Moiré-Muster auf Hemden im Fernsehen.

Block 3 — Kompression: Prinzipien

  • Studierende können verlustfreie und verlustbehaftete Kompression bei Text, Audio, Bild und Video unterscheiden.
  • Studierende können an einem einfachen Muster zeigen, wie Lauflängenkodierung (RLE) Wiederholungen kompakter darstellt.
  • Studierende können für ein Anwendungsszenario (Foto-Backup, Streaming, Code-Archiv) begründen, ob Lossless oder Lossy sinnvoller ist.
  • Studierende können Psychoakustik und Psychovisualität als Grundlage einordnen, warum Lossy-Kompression überhaupt funktioniert.

Block 4 — Bilder: Raster und Vektor

  • Studierende können Raster- und Vektorgrafiken anhand von Skalierungsverhalten und typischen Anwendungen unterscheiden (Logo vs Foto).
  • Studierende können die sechs Stationen der JPEG-Pipeline benennen und je in einem Satz erklären, was dort passiert (Farbraum → Subsampling → Blöcke → DCT → Quantisierung → Huffman).
  • Studierende können erklären, was eine Quantisierungstabelle bei JPEG bewirkt und warum hohe Frequenzen zuerst geopfert werden.
  • Studierende können für ein Bildanliegen (Logo, Foto, Screenshot, Icon, animierte Reaktion) das passende Format begründet auswählen.
  • Studierende können einordnen, warum sich WebP schneller verbreitet hat als JPEG XL, obwohl JPEG XL technisch im Vorteil ist.

Block 5 — Audio

  • Studierende können den MP3-Trick (Maskierung, Hörschwelle) als gezieltes Auslassen für Menschen unhörbarer Anteile erklären.
  • Studierende können die Spotify-Streaming-Bitrate-Stufen (Normal/Hoch/Sehr hoch) mit dem hörbaren Qualitätsunterschied und dem Datenvolumen verknüpfen.
  • Studierende können für ein Audio-Anliegen (Spotify-Stream, Studio-Master, Sprachnachricht, Podcast) das passende Format begründet auswählen.

Block 6 — Video

  • Studierende können Container und Codec trennen: eine .mp4-Datei ist nur die Hülle, drinnen können H.264, H.265 oder AV1 stecken.
  • Studierende können I-, P- und B-Frames auseinanderhalten und erklären, warum Video so viel besser komprimiert als eine Folge einzelner Bilder.
  • Studierende können einordnen, warum AV1 als offener Standard gegen die Patent-Pools von H.265 entstanden ist (Alliance for Open Media).
  • Studierende können die Größenordnung der Bitrate eines 4K-Streams gegen die übliche Internet-Bandbreite stellen.

Block 7 — Speichermedien

  • Studierende können HDD und SSD anhand von Mechanik, Latenz, Lebensdauer und Preis pro Terabyte unterscheiden.
  • Studierende können für ein Anwendungsszenario (OS-Disk, Foto-Archiv, Server-Storage, Backup-Medium) HDD oder SSD begründet wählen.
  • Studierende können die wichtigsten Filesystem-Familien (FAT32, exFAT, NTFS, APFS, ext4) ihren typischen Anwendungsbereichen zuordnen.
  • Studierende können die 3-2-1-Backup-Regel erklären und auf den eigenen Foto-Archiv-Fall anwenden.

Block 8 — Schnittstellen

  • Studierende können bei einer USB-C-Verbindung zwischen Stecker, Kabel und Protokoll unterscheiden und erklären, warum nicht jedes USB-C-Kabel jeden USB-C-Anwendungsfall trägt.
  • Studierende können für ein Anwendungsszenario (4K-Monitor anschließen, SD-Karte auslesen, Laptop laden) die passende Schnittstelle wählen.
  • Studierende können HDMI, DisplayPort, Thunderbolt, Ethernet und WiFi anhand typischer Bandbreite und Anwendung einordnen.

Block 9 — Distribution & Metadaten

  • Studierende können das CDN-Prinzip am Beispiel Netflix Open Connect erklären (PoPs, Edge-Caching, geografische Verteilung).
  • Studierende können bei einer REST-API erkennen, welche Operation (GET/POST/PUT/DELETE) zu welcher Absicht passt.
  • Studierende können in EXIF- oder ID3-Metadaten enthaltene Informationen als Privacy-Risiko erkennen (McAfee-GPS-Fall, Blair-PDF-Fall).
  • Studierende können Vendor-Lockin-Effekte proprietärer Formate (Adobe PSD, Apple .pages) als Risiko einordnen.

Kapitel-Mapping (5 Kapitel)

Kap Titel bedient Blöcke Kern-Bogenkonzept
01 Daten-Grundlagen + Signal zum Byte Block 1 + 2 Zahlen, Notation, Encoding, Sampling — die Atome
02 Kompression: Prinzipien und Pipelines Block 3 Redundanz vs Irrelevanz, RLE und Psycho-*
03 Inhalte: Bild, Audio, Video Block 4 + 5 + 6 Pipelines + Format-Wahl
04 Speicher und Schnittstellen Block 7 + 8 Wie Bytes physikalisch existieren und reisen
05 Distribution und Metadaten Block 9 Wie Bytes zur Endnutzerin kommen, was sie verraten

Validierungs-Status

  • Pro Block 3–5 Vorschläge
  • Default-Ambitionslevel: Verstehen/Unterscheiden, nicht Berechnen
  • Anker im Studierenden-Alltag wo sinnvoll
  • Dozent-Review und Lock
  • Phase 2: Folien-Skelett pro Kapitel