- 223015c: G7 id-selektor neu (ersetzt spezifität-ansatz), B10 encapsulation + E3 gesamtablauf disabled (tcp-handshake nie ausreichend behandelt), G6 ohne hsl + farbname/color code, H6 curb-cut-wording (genau zwei beispiele, klickflächen/kontrast/tab+enter), H7 attribute statt tags + screenreader-distraktor + tastatur-wording, B7b dns: domain->ip - 223015b: J22 ohne buch-lesen + überwiegend unabhängig, K2 sie-form + taschenrechner-hinweis, strg/cmd+f - .gitignore: slides/**/*-INTERN.md (lokale klausur-previews, nie deployen) - 223015b/CLAUDE.md: deck-doku + downstream-verweis aufs klausur-repo Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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| marp | theme | paginate | backgroundColor | header | footer | title |
|---|---|---|---|---|---|---|
| true | gaia | true | Fragenkatalog – IT-Grundlagen (223015c) |
Klausurfragen – 223015c
IT-Grundlagen · HdM Stuttgart · M. Czechowski
Stand: 24.06.2026
Legende – Moodle XML-Typen:
[MC]=multichoice(einzelne Auswahl)[MM]=multichoice+<single>false</single>(Mehrfachauswahl)[MATCH]=matching(Zuordnung)[ORDER]=ordering(Reihenfolge)[ESSAY]=essay(Freitext, manuell bewertet)[SHORTANS]=shortanswer(Stichwort/Satz, automatisch geprüft)[NUMERIC]=numerical(Zahlenwert ± Toleranz)[CLOZE]=cloze(Lückentext, gemischt)`
BLOCK A – Von-Neumann-Architektur
A3 – Von-Neumann: Was wird ermöglicht?
Thema: Von-Neumann – Bedeutung
Punkte: 2
Typ: [MM] (Mehrfachauswahl)
Welche der folgenden Aussagen werden durch die Von-Neumann-Architektur ermöglicht? (Mehrere Antworten möglich)
- Betriebssysteme können verschiedene Programme aus dem Speicher laden.
- Apps können ohne Hardwareänderung installiert werden.
- Der Computer kann nur ein einziges Programm gleichzeitig ausführen.
- Multitasking wird möglich.
- Die Hardware muss für jedes neue Programm physisch umgebaut werden.
- Software kann aktualisiert werden, ohne die Hardware zu ändern.
A3 – Von-Neumann: Was wird ermöglicht? (Lösung)
Thema: Von-Neumann – Bedeutung
Punkte: 2
Typ: [MM] (Mehrfachauswahl)
Welche der folgenden Aussagen werden durch die Von-Neumann-Architektur ermöglicht? (Mehrere Antworten möglich)
- Betriebssysteme können verschiedene Programme aus dem Speicher laden.
- Apps können ohne Hardwareänderung installiert werden.
- Der Computer kann nur ein einziges Programm gleichzeitig ausführen.
- Multitasking wird möglich.
- Die Hardware muss für jedes neue Programm physisch umgebaut werden.
- Software kann aktualisiert werden, ohne die Hardware zu ändern.
Feedback: Kern der Von-Neumann-Architektur: Programme und Daten teilen denselben Speicher → Programme sind austauschbare Daten. Ohne das: kein Betriebssystem, keine Apps, kein Multitasking, keine Updates.
A5 – Von-Neumann vs. Harvard-Architektur
Thema: Von-Neumann – Abgrenzung
Punkte: 2
Typ: [MC]
Was unterscheidet die Von-Neumann-Architektur von der Harvard-Architektur?
- Von-Neumann nutzt mehrere CPUs, Harvard nur eine.
- Bei Von-Neumann liegen Programme und Daten im selben Speicher; die Harvard-Architektur trennt Befehls- und Datenspeicher physisch.
- Die Harvard-Architektur kann keine Schleifen ausführen.
- Es gibt keinen Unterschied – beide Begriffe meinen dasselbe.
A5 – Von-Neumann vs. Harvard-Architektur (Lösung)
Thema: Von-Neumann – Abgrenzung
Punkte: 2
Typ: [MC]
Was unterscheidet die Von-Neumann-Architektur von der Harvard-Architektur?
- Von-Neumann nutzt mehrere CPUs, Harvard nur eine.
- Bei Von-Neumann liegen Programme und Daten im selben Speicher; die Harvard-Architektur trennt Befehls- und Datenspeicher physisch.
- Die Harvard-Architektur kann keine Schleifen ausführen.
- Es gibt keinen Unterschied – beide Begriffe meinen dasselbe.
Feedback: Kernunterschied: gemeinsamer Speicher (Von-Neumann) gegenüber getrennten Speichern für Befehle und Daten (Harvard). Der gemeinsame Speicher macht Programme zu austauschbaren Daten – die Grundlage für ladbare Software.
BLOCK B – Netzwerk-Grundlagen (Client-Server & TCP/IP)
B0 – Client-Server: Begriffe zuordnen
Thema: Client-Server-Modell – Grundbegriffe
Punkte: 3
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Begriff des Client-Server-Modells seine Beschreibung zu.
Begriff:
- Host
- Client
- Server
- Request
- Response
- Protokoll
Beschreibung (ungeordnet):
- Regeln für die Kommunikation (z. B. TCP, HTTP)
- Die Antwort des Servers
- Die Anfrage des Clients
- Host bzw. Anwendung mit der Antwort (z. B. Webserver)
- Host bzw. Anwendung mit einer Anfrage (z. B. Browser)
- Ein netzwerkfähiger Rechner (Laptop, Smartphone, Display in der S-Bahn)
B0 – Client-Server: Begriffe zuordnen (Lösung)
Thema: Client-Server-Modell – Grundbegriffe
Punkte: 3
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Begriff des Client-Server-Modells seine Beschreibung zu.
| Begriff | Beschreibung |
|---|---|
| Host | Ein netzwerkfähiger Rechner (Laptop, Smartphone, Display in der S-Bahn) |
| Client | Host bzw. Anwendung mit einer Anfrage (z. B. Browser) |
| Server | Host bzw. Anwendung mit der Antwort (z. B. Webserver) |
| Request | Die Anfrage des Clients |
| Response | Die Antwort des Servers |
| Protokoll | Regeln für die Kommunikation (z. B. TCP, HTTP) |
Feedback: Das Web folgt dem Client-Server-Modell: Ein Client sendet einen Request, ein Server liefert eine Response – nach den Regeln eines Protokolls. Host = der Rechner, Client/Server = die Rollen, die er dabei einnimmt.
B0a – Was ist das Client-Server-Modell?
Thema: Client-Server-Modell – Grundprinzip
Punkte: 1
Typ: [MC]
Ein Browser fordert eine Webseite an, ein Webserver liefert sie aus. Wie heißt dieses Grundmodell des Web?
- Client-Server-Modell: Ein Client stellt eine Anfrage (Request), ein Server antwortet (Response).
- Peer-to-Peer-Modell: Alle Geräte sind gleichberechtigt und tauschen direkt Daten aus.
- Broadcast-Modell: Ein Server sendet ununterbrochen an alle Geräte im Netz.
- Master-Slave-Modell: Der Browser steuert den Server fern.
B0a – Was ist das Client-Server-Modell? (Lösung)
Thema: Client-Server-Modell – Grundprinzip
Punkte: 1
Typ: [MC]
Ein Browser fordert eine Webseite an, ein Webserver liefert sie aus. Wie heißt dieses Grundmodell des Web?
- Client-Server-Modell: Ein Client stellt eine Anfrage (Request), ein Server antwortet (Response).
- Peer-to-Peer-Modell: Alle Geräte sind gleichberechtigt und tauschen direkt Daten aus.
- Broadcast-Modell: Ein Server sendet ununterbrochen an alle Geräte im Netz.
- Master-Slave-Modell: Der Browser steuert den Server fern.
Feedback: Im Client-Server-Modell hat jede Seite eine feste Rolle: Der Client fragt an (Request), der Server antwortet (Response). Derselbe Host kann je nach Situation Client oder Server sein.
B0b – Client-Server: Lückentext
Thema: Client-Server-Modell – Terminologie
Punkte: 2
Typ: [CLOZE]
Das Web folgt dem Client-Server-Modell: Ein [] sendet einen [], ein [] liefert eine [] – nach den Regeln eines [___] (z. B. HTTP).
B0b – Client-Server: Lückentext (Lösung)
Thema: Client-Server-Modell – Terminologie
Punkte: 2
Typ: [CLOZE]
Das Web folgt dem Client-Server-Modell: Ein 1:Client sendet einen 2:Request, ein 3:Server liefert eine 4:Response – nach den Regeln eines 5:Protokolls (z. B. HTTP).
Feedback: Client = fragt an, Server = antwortet, Request = Anfrage, Response = Antwort, Protokoll = die Regeln, nach denen beide kommunizieren.
B4 – Was ist eine MAC-Adresse?
Thema: MAC-Adresse – Konzept
Punkte: 1
Typ: [MC]
Was identifiziert eine MAC-Adresse?
- Den konkreten Dienst (z. B. Webserver) auf einem Computer.
- Den Computer im globalen Internet über Netzwerkgrenzen hinweg.
- Die Netzwerkkarte eines Geräts auf einem lokalen Netzwerksegment.
- Die Routen, die ein Paket durch das Internet nimmt.
B4 – Was ist eine MAC-Adresse? (Lösung)
Thema: MAC-Adresse – Konzept
Punkte: 1
Typ: [MC]
Was identifiziert eine MAC-Adresse?
- Den konkreten Dienst (z. B. Webserver) auf einem Computer.
- Den Computer im globalen Internet über Netzwerkgrenzen hinweg.
- Die Netzwerkkarte eines Geräts auf einem lokalen Netzwerksegment.
- Die Routen, die ein Paket durch das Internet nimmt.
Feedback: MAC = Media Access Control. Sie ist eine 48-Bit-Adresse, die einer Netzwerkkarte ab Werk zugewiesen wird – lokal, ein Hop.
B5 – Was ist eine IP-Adresse?
Thema: IP-Adresse – Konzept
Punkte: 1
Typ: [MC]
Was identifiziert eine IP-Adresse?
- Die Netzwerkkarte eines Geräts auf einem lokalen Segment.
- Ein Gerät (Host) im globalen Internet – sie ermöglicht das Routing über Netzwerkgrenzen.
- Den Dienst, der auf einem bestimmten Port läuft.
- Die physische Leitung zwischen zwei Computern.
B5 – Was ist eine IP-Adresse? (Lösung)
Thema: IP-Adresse – Konzept
Punkte: 1
Typ: [MC]
Was identifiziert eine IP-Adresse?
- Die Netzwerkkarte eines Geräts auf einem lokalen Segment.
- Ein Gerät (Host) im globalen Internet – sie ermöglicht das Routing über Netzwerkgrenzen.
- Den Dienst, der auf einem bestimmten Port läuft.
- Die physische Leitung zwischen zwei Computern.
Feedback: IP = Internet Protocol. Die IP-Adresse ist der globale „Hausnummer" eines Geräts – routing-tauglich, im Gegensatz zur lokalen MAC-Adresse.
B6 – Was ist eine Port-Nummer?
Thema: Port – Konzept
Punkte: 1
Typ: [MC]
Wozu dient eine Port-Nummer auf dem Zielrechner?
- Sie bestimmt die Geschwindigkeit der Verbindung.
- Sie identifiziert das Gerät im Netzwerk.
- Sie adressiert den konkreten Dienst bzw. die Anwendung auf dem Computer (z. B. Webserver auf 80, HTTPS auf 443).
- Sie zeigt an, ob das Gerät per WLAN oder Kabel verbunden ist.
B6 – Was ist eine Port-Nummer? (Lösung)
Thema: Port – Konzept
Punkte: 1
Typ: [MC]
Wozu dient eine Port-Nummer auf dem Zielrechner?
- Sie bestimmt die Geschwindigkeit der Verbindung.
- Sie identifiziert das Gerät im Netzwerk.
- Sie adressiert den konkreten Dienst bzw. die Anwendung auf dem Computer (z. B. Webserver auf 80, HTTPS auf 443).
- Sie zeigt an, ob das Gerät per WLAN oder Kabel verbunden ist.
Feedback: IP = „Welches Gebäude?", Port = „Welche Tür im Gebäude?" (welcher Dienst soll die Anfrage empfangen).
B7 – IP, MAC, Port: Zuordnung
Thema: Adressierung – Unterschiede auf einen Blick
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder Adresse ihre Beschreibung zu.
Adresse:
- IP-Adresse
- MAC-Adresse
- Port-Nummer
Beschreibung (ungeordnet):
- Adressiert einen bestimmten Dienst auf einem Computer
- Lokale Adresse einer Netzwerkkarte – nur innerhalb eines Segments gültig
- Globale Adresse eines Geräts – ermöglicht Routing über Netzwerkgrenzen
B7 – IP, MAC, Port: Zuordnung (Lösung)
Thema: Adressierung – Unterschiede auf einen Blick
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder Adresse ihre Beschreibung zu.
| Adresse | Beschreibung |
|---|---|
| IP-Adresse | Globale Adresse eines Geräts – ermöglicht Routing über Netzwerkgrenzen |
| MAC-Adresse | Lokale Adresse einer Netzwerkkarte – nur innerhalb eines Segments gültig |
| Port-Nummer | Adressiert einen bestimmten Dienst auf einem Computer |
Feedback: Drei Ebenen der Adressierung: Gerät global (IP), Gerät lokal (MAC), Dienst auf dem Gerät (Port).
B7a – IP, MAC, Port: Drei Ebenen erklären
Thema: Adressierung – Transfer
Punkte: 3
Typ: [ESSAY]
Erklären Sie die drei Adressierungsebenen IP-Adresse, MAC-Adresse und Port-Nummer. Beschreiben Sie für jede: (1) was sie identifiziert, (2) auf welcher Ebene sie gilt (lokal/global), (3) eine Analogie aus dem Alltag.
B7a – IP, MAC, Port: Drei Ebenen erklären (Lösung)
Thema: Adressierung – Transfer
Punkte: 3
Typ: [ESSAY]
Erklären Sie die drei Adressierungsebenen IP-Adresse, MAC-Adresse und Port-Nummer. Beschreiben Sie für jede: (1) was sie identifiziert, (2) auf welcher Ebene sie gilt (lokal/global), (3) eine Analogie aus dem Alltag.
Musterlösung: IP-Adresse: Identifiziert ein Gerät im Internet. Global gültig, ermöglicht Routing über Netzwerkgrenzen. Analogie: „Postanschrift eines Hauses". MAC-Adresse: Identifiziert eine Netzwerkkarte. Nur lokal gültig (ein Hop). Analogie: „Seriennummer des Briefkastens". Port-Nummer: Identifiziert einen Dienst auf dem Gerät. Analogie: „Türnummer in einem Mehrfamilienhaus" – IP sagt welches Haus, Port sagt welche Wohnung.
B7b – Adressen & Identitäten: Begriffe zuordnen
Thema: Adressierung – Glossar (IP, MAC, Port, DNS, Domain)
Punkte: 3
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Begriff seine Beschreibung bzw. sein Beispiel zu.
Begriff:
- IP-Adresse
- MAC-Adresse
- Port
- DNS
- Domain
- Host
Was ist das? / Beispiel (ungeordnet):
- Ein netzwerkfähiger Rechner (Laptop, Smartphone)
- Menschenlesbarer Name – z. B.
hdm-stuttgart.de - „Telefonbuch": übersetzt eine Domain in eine IP
- Nummer eines Programms bzw. Dienstes – z. B.
80,443,22 - Hardware-Adresse der Netzwerkkarte – z. B.
aa:bb:cc:dd:ee:ff - Globale Adresse im Internet – z. B.
212.132.79.37
B7b – Adressen & Identitäten: Begriffe zuordnen (Lösung)
Thema: Adressierung – Glossar (IP, MAC, Port, DNS, Domain)
Punkte: 3
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Begriff seine Beschreibung bzw. sein Beispiel zu.
| Begriff | Was ist das? / Beispiel |
|---|---|
| IP-Adresse | Globale Adresse im Internet – z. B. 212.132.79.37 |
| MAC-Adresse | Hardware-Adresse der Netzwerkkarte – z. B. aa:bb:cc:dd:ee:ff |
| Port | Nummer eines Programms bzw. Dienstes – z. B. 80, 443, 22 |
| DNS | „Telefonbuch": übersetzt eine Domain in eine IP |
| Domain | Menschenlesbarer Name – z. B. hdm-stuttgart.de |
| Host | Ein netzwerkfähiger Rechner (Laptop, Smartphone) |
Feedback: IP = global, MAC = lokal (Hardware), Port = Programm auf dem Host, DNS = Domain→IP, Domain = der lesbare Name, Host = der Rechner selbst.
B5a – IP-Adresse: Beispiel erkennen
Thema: IP-Adresse – Format/Beispiel
Punkte: 1
Typ: [MC]
Welche der folgenden Angaben ist eine IP-Adresse (IPv4)?
212.132.79.37aa:bb:cc:dd:ee:ffhdm-stuttgart.de443
B5a – IP-Adresse: Beispiel erkennen (Lösung)
Thema: IP-Adresse – Format/Beispiel
Punkte: 1
Typ: [MC]
Welche der folgenden Angaben ist eine IP-Adresse (IPv4)?
212.132.79.37aa:bb:cc:dd:ee:ffhdm-stuttgart.de443
Feedback: IPv4 = vier durch Punkte getrennte Zahlen (0–255).
aa:bb:cc:dd:ee:ffist eine MAC,hdm-stuttgart.deeine Domain,443ein Port.
B4a – MAC-Adresse: Eigenschaften
Thema: MAC-Adresse – Format/Eigenschaften
Punkte: 1
Typ: [MC]
Welche Aussage über die MAC-Adresse aa:bb:cc:dd:ee:ff ist korrekt?
- Sie ist die Hardware-Adresse der Netzwerkkarte, ab Werk vergeben und nur im lokalen Netz relevant.
- Sie wird vom Internet-Provider zugewiesen und ermöglicht globales Routing.
- Sie identifiziert ein bestimmtes Programm auf dem Rechner.
- Sie ändert sich, sobald der Rechner eine neue Webseite aufruft.
B4a – MAC-Adresse: Eigenschaften (Lösung)
Thema: MAC-Adresse – Format/Eigenschaften
Punkte: 1
Typ: [MC]
Welche Aussage über die MAC-Adresse aa:bb:cc:dd:ee:ff ist korrekt?
- Sie ist die Hardware-Adresse der Netzwerkkarte, ab Werk vergeben und nur im lokalen Netz relevant.
- Sie wird vom Internet-Provider zugewiesen und ermöglicht globales Routing.
- Sie identifiziert ein bestimmtes Programm auf dem Rechner.
- Sie ändert sich, sobald der Rechner eine neue Webseite aufruft.
Feedback: MAC = Media Access Control. 48 Bit, in Hex notiert (
aa:bb:cc:dd:ee:ff), ab Werk in die Netzwerkkarte eingebrannt, nur lokal (ein Hop) gültig. Globales Routing macht die IP, das Programm adressiert der Port.
B6a – Port: Well-Known Ports zuordnen
Thema: Port – bekannte Portnummern
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder Portnummer den passenden Dienst zu.
Port:
- 80
- 443
- 22
- 53
Dienst (ungeordnet):
- DNS (Namensauflösung)
- SSH (verschlüsselte Fernwartung)
- HTTPS (Web, verschlüsselt)
- HTTP (Web, unverschlüsselt)
B6a – Port: Well-Known Ports zuordnen (Lösung)
Thema: Port – bekannte Portnummern
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder Portnummer den passenden Dienst zu.
| Port | Dienst |
|---|---|
| 80 | HTTP (Web, unverschlüsselt) |
| 443 | HTTPS (Web, verschlüsselt) |
| 22 | SSH (verschlüsselte Fernwartung) |
| 53 | DNS (Namensauflösung) |
Feedback: Well-Known Ports (0–1023) sind festen Diensten zugeordnet. 80 = HTTP, 443 = HTTPS, 22 = SSH, 53 = DNS. Der Port sagt dem Host, welches Programm die Anfrage bekommt.
B10 – Encapsulation: Reihenfolge sortieren
Thema: Encapsulation – Reihenfolge
Punkte: 2
Typ: [ORDER]
Sortieren Sie die Dateneinheiten in der Reihenfolge, wie sie beim Senden entstehen (von innen nach außen):
- Daten
- Segment
- Paket
- Frame
Feedback: Zwiebelprinzip: Die Anwendung erzeugt Daten → Transport verpackt zu einem Segment → Internet zu einem Paket → Netzzugang zum Frame.
BLOCK C – HTTP
C1 – HTTP-Methoden: Zuordnung
Thema: HTTP-Methoden – Was macht was
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder HTTP-Methode ihre Hauptfunktion zu.
Methode:
- GET
- POST
- PUT
- DELETE
Hauptfunktion (ungeordnet):
- Löscht eine Ressource auf dem Server
- Ersetzt eine existierende Ressource vollständig
- Erstellt eine neue Ressource auf dem Server
- Ruft eine Ressource ab (nur lesen)
C1 – HTTP-Methoden: Zuordnung (Lösung)
Thema: HTTP-Methoden – Was macht was
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder HTTP-Methode ihre Hauptfunktion zu.
| Methode | Hauptfunktion |
|---|---|
| GET | Ruft eine Ressource ab (nur lesen) |
| POST | Erstellt eine neue Ressource auf dem Server |
| PUT | Ersetzt eine existierende Ressource vollständig |
| DELETE | Löscht eine Ressource auf dem Server |
Feedback: CRUD-Mapping: GET=Read, POST=Create, PUT=Update, DELETE=Delete.
C2 – POST vs. PUT: Unterschied
Thema: HTTP-Methoden – POST vs. PUT
Punkte: 1
Typ: [MC]
Eine Person erstellt einen neuen Blog-Eintrag auf einer Webseite. Welche HTTP-Methode wird verwendet?
- POST – eine neue Ressource wird erstellt.
- PUT – PUT wird immer verwendet, wenn Daten gesendet werden.
- GET – GET kann auch Daten senden mit URL-Parametern.
- DELETE – DELETE erstellt und löscht gleichzeitig.
C2 – POST vs. PUT: Unterschied (Lösung)
Thema: HTTP-Methoden – POST vs. PUT
Punkte: 1
Typ: [MC]
Eine Person erstellt einen neuen Blog-Eintrag auf einer Webseite. Welche HTTP-Methode wird verwendet?
- POST – eine neue Ressource wird erstellt.
- PUT – PUT wird immer verwendet, wenn Daten gesendet werden.
- GET – GET kann auch Daten senden mit URL-Parametern.
- DELETE – DELETE erstellt und löscht gleichzeitig.
Feedback: POST = „Erstelle etwas Neues". PUT = „Ersetze etwas Bestehendes". Neuer Blog-Eintrag → POST.
C3 – PUT: Profilbild ersetzen
Thema: HTTP-Methoden – PUT im Szenario
Punkte: 1
Typ: [MC]
Eine Person aktualisiert ihr Profilbild – das alte Bild wird durch ein neues ersetzt. Welche HTTP-Methode?
- GET – GET kann auch Daten senden.
- PUT – ersetzt eine existierende Ressource.
- POST – POST ist immer für das Ersetzen zuständig.
- DELETE – DELETE sendet das neue Foto und löscht das alte.
C3 – PUT: Profilbild ersetzen (Lösung)
Thema: HTTP-Methoden – PUT im Szenario
Punkte: 1
Typ: [MC]
Eine Person aktualisiert ihr Profilbild – das alte Bild wird durch ein neues ersetzt. Welche HTTP-Methode?
- GET – GET kann auch Daten senden.
- PUT – ersetzt eine existierende Ressource.
- POST – POST ist immer für das Ersetzen zuständig.
- DELETE – DELETE sendet das neue Foto und löscht das alte.
Feedback: „Ersetzen einer existierenden Ressource" = PUT. POST wäre, wenn ein völlig neues Bild erstellt würde, ohne dass ein vorhandenes überschrieben wird.
C4 – DELETE: Wann nutzen?
Thema: HTTP-Methoden – DELETE im Szenario
Punkte: 1
Typ: [MC]
Eine Person löscht einen von ihr erstellten Kommentar auf einer Webseite. Welche HTTP-Methode wird der Browser im Hintergrund verwenden?
- GET – GET kann auch Löschvorgänge auslösen.
- POST – POST ist die Standardmethode für alle Änderungen.
- PUT – PUT löscht und ersetzt gleichzeitig.
- DELETE – der Kommentar wird vom Server entfernt.
C4 – DELETE: Wann nutzen? (Lösung)
Thema: HTTP-Methoden – DELETE im Szenario
Punkte: 1
Typ: [MC]
Eine Person löscht einen von ihr erstellten Kommentar auf einer Webseite. Welche HTTP-Methode wird der Browser im Hintergrund verwenden?
- GET – GET kann auch Löschvorgänge auslösen.
- POST – POST ist die Standardmethode für alle Änderungen.
- PUT – PUT löscht und ersetzt gleichzeitig.
- DELETE – der Kommentar wird vom Server entfernt.
Feedback: DELETE = „Entferne diese Ressource vom Server." Konkret: der Kommentar wird anhand seiner URL/ID identifiziert und gelöscht.
C6 – Status-Codes: Kategorisierung
Thema: HTTP Status-Codes – Bedeutung der ersten Ziffer
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder ersten Ziffer eines HTTP-Status-Codes ihre Bedeutung zu.
Erste Ziffer:
- 2xx
- 3xx
- 4xx
- 5xx
Bedeutung (ungeordnet):
- Server-Fehler – der Server hat ein Problem
- Client-Fehler – die Anfrage der Anfragenden war fehlerhaft
- Weiterleitung – die Ressource wurde verschoben
- Erfolg – die Anfrage wurde erfolgreich verarbeitet
C6 – Status-Codes: Kategorisierung (Lösung)
Thema: HTTP Status-Codes – Bedeutung der ersten Ziffer
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jeder ersten Ziffer eines HTTP-Status-Codes ihre Bedeutung zu.
| Erste Ziffer | Bedeutung |
|---|---|
| 2xx | Erfolg – die Anfrage wurde erfolgreich verarbeitet |
| 3xx | Weiterleitung – die Ressource wurde verschoben |
| 4xx | Client-Fehler – die Anfrage der Anfragenden war fehlerhaft |
| 5xx | Server-Fehler – der Server hat ein Problem |
Feedback: Die erste Ziffer = Kategorie. 200 OK, 301 Moved, 404 Not Found, 503 Service Unavailable – die Kategorie sagt Ihnen sofort, wo das Problem liegt.
C7 – 503: Server-Fehler erkläre
Thema: HTTP Status-Codes – 5xx Transfer
Punkte: 1
Typ: [MC]
Sie rufen eine Webseite auf und erhalten HTTP/2 503 Service Unavailable. Was bedeutet das?
- Sie haben die falsche URL eingegeben.
- Der Server hat die Anfrage erfolgreich umgeleitet.
- Der Server ist überlastet oder temporär nicht verfügbar – Verantwortung liegt beim Betreiber.
- Der Server hat die Seite dauerhaft verschoben.
C7 – 503: Server-Fehler erkläre (Lösung)
Thema: HTTP Status-Codes – 5xx Transfer
Punkte: 1
Typ: [MC]
Sie rufen eine Webseite auf und erhalten HTTP/2 503 Service Unavailable. Was bedeutet das?
- Sie haben die falsche URL eingegeben.
- Der Server hat die Anfrage erfolgreich umgeleitet.
- Der Server ist überlastet oder temporär nicht verfügbar – Verantwortung liegt beim Betreiber.
- Der Server hat die Seite dauerhaft verschoben.
Feedback: 5xx = Server-Problem. Sie als Client können nur später erneut versuchen. Der Betreiber muss das lösen.
C8 – 404: Wer hat „Schuld"?
Thema: HTTP Status-Codes – 4xx Transfer
Punkte: 1
Typ: [MC]
Sie erhalten einen 404-Fehler. Wer ist für die Ursache verantwortlich?
- Der Server ist abgestürzt.
- Das Internet ist ausgefallen.
- Der Client (Anfragende) – eine URL wurde angefordert, die nicht existiert (Tippfehler oder veralteter Link).
- Der DNS-Server konnte den Namen nicht auflösen.
C8 – 404: Wer hat „Schuld"? (Lösung)
Thema: HTTP Status-Codes – 4xx Transfer
Punkte: 1
Typ: [MC]
Sie erhalten einen 404-Fehler. Wer ist für die Ursache verantwortlich?
- Der Server ist abgestürzt.
- Das Internet ist ausgefallen.
- Der Client (Anfragende) – eine URL wurde angefordert, die nicht existiert (Tippfehler oder veralteter Link).
- Der DNS-Server konnte den Namen nicht auflösen.
Feedback: 4xx = Client-Fehler. Der Server funktioniert perfekt, er sagt nur: „Das, was Sie anfragen, habe ich nicht."
C9 – Status-Codes: Szenarios zuordnen
Thema: HTTP Status-Codes – Transfer Zuordnung
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Szenario den passenden HTTP-Status-Code zu.
Szenario:
- Sie rufen eine Seite auf, die seit letztem Jahr auf eine neue URL umgeleitet wurde
- Eine Webseite lädt erfolgreich
- Sie geben eine URL ein, die nicht existiert
- Der Webserver ist überlastet
Status-Code (ungeordnet):
- 503 Service Unavailable
- 404 Not Found
- 200 OK
- 301 Moved Permanently
C9 – Status-Codes: Szenarios zuordnen (Lösung)
Thema: HTTP Status-Codes – Transfer Zuordnung
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Szenario den passenden HTTP-Status-Code zu.
| Szenario | Status-Code |
|---|---|
| Sie rufen eine Seite auf, die seit letztem Jahr auf eine neue URL umgeleitet wurde | 301 Moved Permanently |
| Eine Webseite lädt erfolgreich | 200 OK |
| Sie geben eine URL ein, die nicht existiert | 404 Not Found |
| Der Webserver ist überlastet | 503 Service Unavailable |
Feedback: 200 = Alles gut. 301 = dauerhaft verschoben. 404 = nicht gefunden (Ihr Fehler). 503 = Server-Problem (Betreiber).
C9a – Status-Codes: 2xx, 4xx, 5xx vergleichen
Thema: HTTP Status-Codes – Kategorien erklären
Punkte: 3
Typ: [ESSAY]
Erklären Sie die drei HTTP-Status-Code-Kategorien 2xx, 4xx und 5xx. Beschreiben Sie für jede: (1) was sie bedeutet, (2) wer „schuld" ist (Client oder Server), (3) ein konkretes Beispiel mit Szenario.
C9a – Status-Codes: 2xx, 4xx, 5xx vergleichen (Lösung)
Thema: HTTP Status-Codes – Kategorien erklären
Punkte: 3
Typ: [ESSAY]
Erklären Sie die drei HTTP-Status-Code-Kategorien 2xx, 4xx und 5xx. Beschreiben Sie für jede: (1) was sie bedeutet, (2) wer „schuld" ist (Client oder Server), (3) ein konkretes Beispiel mit Szenario.
Musterlösung: 2xx (Erfolg): Die Anfrage wurde erfolgreich verarbeitet. Niemand ist „schuld" – alles funktioniert. Beispiel: 200 OK – die Webseite wurde korrekt geladen. 4xx (Client-Fehler): Die Anfrage war fehlerhaft. Der Client ist verantwortlich. Beispiel: 404 Not Found – Nutzende haben eine URL eingetippt, die nicht existiert. 5xx (Server-Fehler): Der Server hat ein Problem. Der Betreiber ist verantwortlich. Beispiel: 503 Service Unavailable – der Server ist überlastet oder in Wartung.
BLOCK D – DNS
D1 – DNS: Was macht es?
Thema: DNS – Grundfunktion
Punkte: 1
Typ: [MC]
Was ist die Hauptfunktion eines DNS-Servers?
- Er verschlüsselt die Verbindung zwischen Client und Server.
- Er übersetzt einen Domain-Namen (z. B.
hdm-stuttgart.de) in eine IP-Adresse. - Er routet Pakete durch das Internet.
- Er weist jedem Computer eine MAC-Adresse zu.
D1 – DNS: Was macht es? (Lösung)
Thema: DNS – Grundfunktion
Punkte: 1
Typ: [MC]
Was ist die Hauptfunktion eines DNS-Servers?
- Er verschlüsselt die Verbindung zwischen Client und Server.
- Er übersetzt einen Domain-Namen (z. B.
hdm-stuttgart.de) in eine IP-Adresse. - Er routet Pakete durch das Internet.
- Er weist jedem Computer eine MAC-Adresse zu.
Feedback: DNS = Domain Name System = „Telefonbuch des Internets". Name → IP. Ohne DNS müsste man überall IP-Adressen eintippen.
D2 – DNS: Zeitlicher Ablauf
Thema: DNS – Rolle im Gesamtablauf
Punkte: 1
Typ: [MC]
Sie geben https://hdm-stuttgart.de in die Adresszeile ein. Was passiert vor dem TCP-Handshake?
- Der Browser sendet direkt den Namen an den Server – DNS wird erst danach benötigt.
- DNS-Auflösung: Der Name wird in eine IP-Adresse umgewandelt. TCP kann nur zu IP-Adressen Verbindungen aufbauen.
- DNS passiert nach dem TCP-Handshake.
- DNS ist nur für HTTPS nötig – bei HTTP kann der Name direkt verwendet werden.
D2 – DNS: Zeitlicher Ablauf (Lösung)
Thema: DNS – Rolle im Gesamtablauf
Punkte: 1
Typ: [MC]
Sie geben https://hdm-stuttgart.de in die Adresszeile ein. Was passiert vor dem TCP-Handshake?
- Der Browser sendet direkt den Namen an den Server – DNS wird erst danach benötigt.
- DNS-Auflösung: Der Name wird in eine IP-Adresse umgewandelt. TCP kann nur zu IP-Adressen Verbindungen aufbauen.
- DNS passiert nach dem TCP-Handshake.
- DNS ist nur für HTTPS nötig – bei HTTP kann der Name direkt verwendet werden.
Feedback: DNS vor TCP. Kein Name-to-IP? Kein Handshake möglich. TCP arbeitet auf IP-Adressen, nicht auf Domain-Namen.
BLOCK E – Der Gesamtablauf (Zusammen)
E3 – Gesamtablauf: DNS, TCP, HTTP erklären
Thema: Gesamtablauf – Schritte erklären
Punkte: 3
Typ: [ESSAY]
Erklären Sie die drei Hauptphasen beim Aufruf einer Webseite: DNS-Auflösung, TCP-Verbindungsaufbau und HTTP-Request/Response. Beschreiben Sie für jede Phase: (1) was passiert, (2) warum sie vor der nächsten kommen muss.
Musterlösung: DNS-Auflösung: Der Domain-Name wird in eine IP-Adresse übersetzt. Muss zuerst kommen, weil TCP nur mit IP-Adressen arbeiten kann. TCP-Verbindungsaufbau: Der 3-Way-Handshake (SYN → SYN-ACK → ACK) baut eine zuverlässige Verbindung auf. Muss vor HTTP kommen, weil HTTP auf TCP aufsetzt und eine bestehende Verbindung braucht. HTTP-Request/Response: Der Browser sendet GET, der Server antwortet mit 200 OK + HTML. Kann erst nach TCP-Verbindung stattfinden.
BLOCK F – HTML-Grundlagen
F1 – <head> vs. <body>: Was passiert bei Fehler?
Thema: HTML-Struktur – head/body
Punkte: 2
Typ: [MC]
Eine studierende Person platziert den <title> und <meta name="description"> im <body> statt im <head>. Welche zwei Konsequenzen hat das?
- Kein Problem – Browser ignorieren die Unterscheidung.
- (1) Der Browser-Tab zeigt keinen Titel an. (2) Suchmaschinen haben keine Beschreibung für das Snippet → schlechte SEO, Screen-Reader können die Seite nicht richtig vorlesen.
- (1) Der Titel wird im Seiteninhalt sichtbar angezeigt. (2) Die description wird als Text auf der Seite eingeblendet.
- Nur das Fehlen von
<meta charset>ist ein Problem.
F1 – <head> vs. <body>: Was passiert bei Fehler? (Lösung)
Thema: HTML-Struktur – head/body
Punkte: 2
Typ: [MC]
Eine studierende Person platziert den <title> und <meta name="description"> im <body> statt im <head>. Welche zwei Konsequenzen hat das?
- Kein Problem – Browser ignorieren die Unterscheidung.
- (1) Der Browser-Tab zeigt keinen Titel an. (2) Suchmaschinen haben keine Beschreibung für das Snippet → schlechte SEO, Screen-Reader können die Seite nicht richtig vorlesen.
- (1) Der Titel wird im Seiteninhalt sichtbar angezeigt. (2) Die description wird als Text auf der Seite eingeblendet.
- Nur das Fehlen von
<meta charset>ist ein Problem.
Feedback:
<head>= Metadaten (unsichtbar für die Benutzenden, sichtbar für Browser/Maschinen).<body>= sichtbarer Inhalt. Title und description im Body werden nicht als Metadaten interpretiert.
F2 – <head>: Was gehört wohin?
Thema: HTML-Struktur – Zuordnung
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Element zu, ob es in <head> oder <body> gehört.
Element:
<title><meta charset="UTF-8"><meta name="description"><h1>Willkommen</h1><p>Text hier</p><link rel="stylesheet">
Wohin? (ungeordnet):
<head><body><body><head><head><head>
F2 – <head>: Was gehört wohin? (Lösung)
Thema: HTML-Struktur – Zuordnung
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Element zu, ob es in <head> oder <body> gehört.
| Element | Wohin? |
|---|---|
<title> |
<head> |
<meta charset="UTF-8"> |
<head> |
<meta name="description"> |
<head> |
<h1>Willkommen</h1> |
<body> |
<p>Text hier</p> |
<body> |
<link rel="stylesheet"> |
<head> |
Feedback:
<head>= alles, was die Benutzenden nicht direkt sehen (Metadaten, Styles, Titel).<body>= alles, was im Browser-Fenster angezeigt wird.
F4 – Umschließende vs. selbst-schließende Tags
Thema: HTML-Anatomie – Tag-Typen
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedes HTML-Element seinem Tag-Typ zu.
Element:
<a><body><img><input><meta>
Tag-Typ (ungeordnet):
- Selbst-schließend (kein End-Tag)
- Selbst-schließend (kein End-Tag)
- Selbst-schließend (kein End-Tag)
- Umschließend (Start- und End-Tag)
- Umschließend (Start- und End-Tag)
F4 – Umschließende vs. selbst-schließende Tags (Lösung)
Thema: HTML-Anatomie – Tag-Typen
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedes HTML-Element seinem Tag-Typ zu.
| Element | Tag-Typ |
|---|---|
<a> |
Umschließend (Start- und End-Tag) |
<body> |
Umschließend (Start- und End-Tag) |
<img> |
Selbst-schließend (kein End-Tag) |
<input> |
Selbst-schließend (kein End-Tag) |
<meta> |
Selbst-schließend (kein End-Tag) |
Feedback: Umschließende Tags haben Inhalt zwischen Start und Ende (
<a>…</a>). Selbst-schließende Tags stehen allein, weil sie keinen Inhalt umschließen (<img>,<input>,<meta>).
BLOCK G – CSS
G6 – CSS-Farbnotationen zuordnen
Thema: CSS Farben – Notationen
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jede Schreibweise für die Farbe Rot ihrer Notation zu.
Schreibweise:
red#FF0000rgb(255, 0, 0)rgba(255, 0, 0, 0.5)
Notation (ungeordnet):
- RGBA (RGB + Alpha/Transparenz)
- RGB (Red Green Blue)
- Hexadezimal
- Farbname / Color Code
G6 – CSS-Farbnotationen zuordnen (Lösung)
Thema: CSS Farben – Notationen
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jede Schreibweise für die Farbe Rot ihrer Notation zu.
| Schreibweise | Notation |
|---|---|
red |
Farbname / Color Code |
#FF0000 |
Hexadezimal |
rgb(255, 0, 0) |
RGB (Red Green Blue) |
rgba(255, 0, 0, 0.5) |
RGBA (RGB + Alpha/Transparenz) |
Feedback: Vier Wege, dieselbe Farbe anzugeben. RGBA ergänzt RGB um einen Alpha-Kanal (Transparenz).
G7 – Selektoren: Der ID-Selektor
Thema: CSS Selektoren – ID-Selektor
Punkte: 2
Typ: [MC]
Gegeben ist folgendes HTML-Element:
<p id="intro" class="text">Hallo Welt</p>
Mit welchem CSS-Selektor sprechen Sie gezielt dieses eine Element über seine ID an?
#intro { color: red; }.intro { color: red; }p { color: red; }ul > li#intro { color: red; }
G7 – Selektoren: Der ID-Selektor (Lösung)
Thema: CSS Selektoren – ID-Selektor
Punkte: 2
Typ: [MC]
Gegeben ist folgendes HTML-Element:
<p id="intro" class="text">Hallo Welt</p>
Mit welchem CSS-Selektor sprechen Sie gezielt dieses eine Element über seine ID an?
#intro { color: red; }.intro { color: red; }p { color: red; }ul > li#intro { color: red; }
Feedback: Der ID-Selektor beginnt mit
#und wählt das Element mit dem passendenid-Attribut; eineiddarf pro Seite nur einmal vorkommen – er adressiert genau ein Element. Abgrenzung:.intro= Klassen-Selektor (die Klasse hier heißt zudemtext),p= Element-Selektor (trifft alle<p>),ul > li#intro= Kind-Kombinator – trifft nur ein<li>mit dieser ID direkt unter einem<ul>, nie das gegebene<p>.
BLOCK H – Barrierefreiheit
H1 – Wie nutzen Menschen das Web?
Thema: Barrierefreiheit – Eingabegeräte
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Eingabegerät seine Nutzungsweise zu.
Eingabe:
- Maus
- Tastatur
- Screenreader
- Sprachsteuerung
- Augensteuerung
- Switch-Geräte
Nutzungsweise (ungeordnet):
- Ein-/Aus-Schalter
- Eye-Tracking
- „Klicke auf Anmelden"
- Vorlesen von Inhalten
- Tab-Navigation, Enter, Pfeiltasten
- Klicken, Scrollen
H1 – Wie nutzen Menschen das Web? (Lösung)
Thema: Barrierefreiheit – Eingabegeräte
Punkte: 2
Typ: [MATCH]
Ordnen Sie jedem Eingabegerät seine Nutzungsweise zu.
| Eingabe | Nutzungsweise |
|---|---|
| Maus | Klicken, Scrollen |
| Tastatur | Tab-Navigation, Enter, Pfeiltasten |
| Screenreader | Vorlesen von Inhalten |
| Sprachsteuerung | „Klicke auf Anmelden" |
| Augensteuerung | Eye-Tracking |
| Switch-Geräte | Ein-/Aus-Schalter |
Feedback: Nicht alle nutzen Maus + Bildschirm. ~15% der Weltbevölkerung haben eine Behinderung (WHO). Assistive Technologien wie Screenreader (NVDA, VoiceOver, JAWS) oder Switch-Geräte ermöglichen Web-Zugang für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen.
H6 – Barrierefreiheit: Warum auch für „normale" Benutzende?
Thema: Barrierefreiheit – Business Case
Punkte: 2
Typ: [ESSAY]
Erklären Sie, warum barrierefreie Gestaltung nicht nur für Menschen mit Behinderung wichtig ist, sondern auch einen praktischen Nutzen für alle Benutzenden hat (Curb-Cut-Effekt). Nennen Sie genau zwei Beispiele aus der alltäglichen Benutzung von Computern und Laptops.
H6 – Barrierefreiheit: Warum auch für „normale" Benutzende? (Lösung)
Thema: Barrierefreiheit – Business Case
Punkte: 2
Typ: [ESSAY]
Erklären Sie, warum barrierefreie Gestaltung nicht nur für Menschen mit Behinderung wichtig ist, sondern auch einen praktischen Nutzen für alle Benutzenden hat (Curb-Cut-Effekt). Nennen Sie genau zwei Beispiele aus der alltäglichen Benutzung von Computern und Laptops.
Musterlösung (je zwei ausreichend): Curb-Cut-Effekt = barrierefreie Gestaltung hilft allen. (1) Große Klickflächen – nötig bei motorischen Einschränkungen (z. B. Parkinson), helfen aber allen auf kleinen Screens oder mit Touchpad. (2) Guter Kontrast – nötig bei Sehschwäche, hilft aber allen bei Sonnenlicht auf dem Display. (3) Untertitel – nötig für Gehörlose, helfen allen in lauter Umgebung. (4) Tastaturbedienung (bspw. Navigation mit Tab- und Enter-Taste) – nötig bei motorischen Einschränkungen, nutzen auch Power-User (Shortcuts). Analogie: Bordsteinabsenkung für Rollstühle nutzt auch Kinderwagen und Rollkoffern.
H7 – Tastatur-Test: Was prüfen?
Thema: Barrierefreiheit – Praktischer Test
Punkte: 2
Typ: [MC]
Sie möchten eine Webseite auf Barrierefreiheit testen, ohne assistive Technologie zu installieren. Was machen Sie?
- Sie scrollen durch die Seite und schauen, ob sie ansprechend gestaltet ist.
- Sie navigieren nur mit Tab- und Enter-Taste durch die Seite und prüfen: Erreichen Sie alle Funktionen? Ist der Fokus immer sichtbar? Ist die Tab-Reihenfolge logisch?
- Sie installieren einen Screenreader, lassen die Seite vorlesen und protokollieren, welche Elemente ignoriert wurden.
- Sie öffnen den Quellcode und zählen die Barrierefreiheits-Attribute (bspw.
aria-label).
H7 – Tastatur-Test: Was prüfen? (Lösung)
Thema: Barrierefreiheit – Praktischer Test
Punkte: 2
Typ: [MC]
Sie möchten eine Webseite auf Barrierefreiheit testen, ohne assistive Technologie zu installieren. Was machen Sie?
- Sie scrollen durch die Seite und schauen, ob sie ansprechend gestaltet ist.
- Sie navigieren nur mit Tab- und Enter-Taste durch die Seite und prüfen: Erreichen Sie alle Funktionen? Ist der Fokus immer sichtbar? Ist die Tab-Reihenfolge logisch?
- Sie installieren einen Screenreader, lassen die Seite vorlesen und protokollieren, welche Elemente ignoriert wurden.
- Sie öffnen den Quellcode und zählen die Barrierefreiheits-Attribute (bspw.
aria-label).
Feedback: Der Tastatur-Test ist der schnellste barrierefreie Selbsttest: Nur Tab- und Enter-Taste benutzen. Wenn man so eine Funktion nicht erreichen kann, ist sie für Tastatur-Benutzende (und damit auch für Screenreader-Benutzende) nicht zugänglich. Tools wie axe DevTools oder Lighthouse automatisieren ~30% der Checks.