klausur-marker reset: 42 _class:klausur entfernt (alle die ich beim rewrite hinzugefügt habe). nur folien mit titel-exact-match zur main-version bleiben klausur — aktuell 2 (Prüfungsleistung-intros). klausurfolien.md auf 2 slides regeneriert pro kurs. dozent kann live in vorlesung entscheiden welche klausur-relevant sind, marker-set ist explizite untermenge der main-version
Lebensweltanker: jede:r Studi hat mindestens drei dieser Kontexte schon real gesehen. Hex ist nicht eine akademische Übung, sondern die Lesart, in der Computer mit Menschen über Byte reden.
- **Sample Rate:** Bandbreite (Höhe der erfassbaren Töne)
- **Bittiefe:** Dynamik (Stufenfeinheit)
- **Kanäle:** Stereo, Mono, Surround
Daraus ergibt sich, wie groß eine Audiodatei pro Sekunde wird — *unkomprimiert*.
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Wichtige Klausur-Formel.
Anwendungsbeispiel kommt nächste Folie (CD-Audio).
Konsequenz: wenn ich Speicher sparen will, kann ich an einem dieser drei Parametern drehen. ABER: jede Reduktion ist hörbar.
Brücke zu Kap2 (Kompression): da reduzieren wir nicht die Parameter, sondern *werfen unhörbare Information weg* — das ist Psychoakustik, nicht Container-Schrumpfung.
- Daraus entstand der Druck zur Audio-Kompression — die wir in Kap 2 sehen werden
Spektrogramm-Folie als Anschluss: 44,1 kHz → wir können bis ~22 kHz erfassen. Mehr nicht. Warum genau 22 kHz? Weil Menschen bis ~20 kHz hören. Antwort kommt mit Nyquist.
Klausurfähig: gegeben ein Anwendungsfall, welches Format?
Trick-Frage: warum nicht MP3 320 für Studio? → Lossless ist immer noch verlustfrei besser. Wer mastern will, braucht das.
Trick-Frage 2: warum nicht WAV für Spotify? → Daten-Volumen zu hoch fürs Streaming.
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Das ist DER zentrale Missverständnis-Punkt bei Video. Studis denken oft, „MP4" oder „MKV" sei das Format des Videos. Stimmt nicht. Es ist nur die Hülle.
Konkretes Beispiel: zwei `.mp4`-Dateien:
- A: H.264-Video + AAC-Audio
- B: H.265-Video + Opus-Audio
Beide haben die Endung .mp4. Aber A spielt überall, B braucht moderne Player.
Tool: `mediainfo <datei>` zeigt Container UND Codec.
**Die Lektion:** technisch beste Lösung gewinnt nicht. *Lizenz-klare* beste Lösung gewinnt.
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Klausurfähig: warum hat AV1 H.265 abgelöst, wenn beide ähnlich effizient sind?
Antwort: Patent-Politik. H.265 hat drei Patent-Pools, AV1 ist lizenzfrei. Industrie-Konsortium hat AV1 finanziert, weil sie nie wieder einem MPEG-LA-Pool ausgeliefert sein wollten.
Sub-Frage: warum nicht VP9? → AV1 ist effizienter (~30 %), und alle wichtigen Player stehen dahinter (statt nur Google).
**FAT32 4-GB-Grenze** ist der häufigste Alltags-Knack: USB-Stick noch nie umformatiert → kein 4K-Video drauf.
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Klausurfähig: warum kann ich 5 GB Video nicht auf den USB-Stick ziehen? Antwort: FAT32 hat 4-GB-Dateigrößen-Limit. Lösung: USB-Stick auf exFAT umformatieren (Mac und Windows lesen/schreiben beide).
Asymmetrien:
- Mac kann NTFS nur lesen, nicht schreiben (ohne Drittpartei-Treiber)
- Windows kann APFS gar nicht
- Linux kann mit Plugins fast alles
Konsequenz für Studis: für Datentransfer zwischen Mac und Windows → exFAT. Für reinen Mac → APFS. Für Backup auf USB-Disk, die nur am eigenen Gerät benutzt wird → natives FS.
Klausurfähig: welche HTTP-Methode für welche Operation?
Trick-Frage: was ist der Unterschied zwischen PUT und PATCH?
- PUT: ersetzt komplett. User wird kompletter neu gesetzt.
- PATCH: ändert nur die mitgegebenen Felder. Rest bleibt.
In der Praxis nehmen viele APIs PUT auch für partielle Updates — kein RFC-konforme Strenge.
Werkzeuge zum Testen: curl, Postman, Hoppscotch (browser-basiert), VS-Code REST-Client-Plugin.
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# Der John-McAfee-GPS-Fall
**Dezember 2012.** John McAfee (Antivirus-Erfinder) flieht aus Belize, wo er als Mordverdächtiger gesucht wird.
**Vice Magazine** veröffentlicht ein Interview mit einem Foto: McAfee im T-Shirt, scheinbar in einer geheimen Location.
**EXIF-Koordinaten im Foto:**`15.6541° N, 88.9939° W` → **Hotel Nana Lodge, Guatemala.** Bekannt.
McAfee wird 36 Stunden später festgenommen.
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Diese Story zeigt:
1. Smartphones speichern GPS-Daten standardmäßig
2. Online-Plattformen STRIPPEN diese Metadaten oft NICHT (Vice damals nicht)
3. Wer ein Bild mit GPS hochlädt, kann seinen Aufenthaltsort verraten
McAfee hat sich danach öffentlich darüber lustig gemacht ("yes that was the actual location"), aber der Fall wurde zum Lehrbuch-Beispiel für EXIF-Privacy.
2026: die meisten großen Plattformen strippen EXIF (Twitter/X, Instagram, WhatsApp), aber:
- WhatsApp-Originaldatei via "Dokument" senden: behält EXIF
- E-Mail-Anhang: behält EXIF
- Direkt-Upload zu Drittpartei-Webseiten: oft mit EXIF
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# Der Tony-Blair-Fall (PDF-Metadaten)
**Februar 2003.** Britische Regierung veröffentlicht PDF-Dokument zur Begründung des Irakkriegs.
Ein britischer Akademiker findet im **PDF-Revisionsverlauf**: das Dokument wurde aus einer studentischen Doktorarbeit von 1991 kopiert.
**Plagiats-Skandal.** Plus Hinweise auf welche Mitarbeiter:innen welche Sätze überarbeitet hatten.
→ **PDF-Metadaten** verraten oft mehr als der Inhalt.
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PDF-Metadaten:
- Autor, Erstell-Zeit, letzte Änderung
- Software (Microsoft Word, LibreOffice, Adobe Acrobat)
- Manchmal Revision History
- Manchmal versteckter Text (z.B. weiße Schrift auf weißem Hintergrund)
Sicherheitsrelevant:
- Schwärzungen werden manchmal nur als schwarzer Layer DRÜBER gelegt — Text bleibt extrahierbar
- NSA-Dokumente, FBI-Reports, US-Gerichtsdokumente: viele berühmte Beispiele für gescheiterte Schwärzungen
- Auch bei Microsoft Word: "Schwärze" via schwarzes Highlight → Text bleibt im Stream lesbar
Klausurfähig: ein Beispiel für PDF-Metadaten-Privacy-Verstoß nennen + Begründung.
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# Vendor-Lockin als Risiko
**Szenario:** Du arbeitest 5 Jahre lang mit Adobe InDesign. Dann steigt der Abo-Preis um 200 % oder Adobe ändert das Format.
**Konsequenz:**
- Bestehende INDD-Dateien öffnen sich noch — aber nur in Adobe-Produkten
- Migration zu Affinity Publisher / Scribus: Daten müssen konvertiert werden, manche Details gehen verloren
- Bei einigen Formaten gibt es keine Konverter — Vendor entscheidet komplett
**Schutz:** Wichtige Daten in **offenen Formaten** parallel speichern.
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Klausurfähig: was ist Vendor-Lockin? Beispiel + warum problematisch?
Diskussion: Open-Source-Tools sind oft "fast so gut" — manchmal sogar besser. Aber Industrie-Standards halten den Status quo.
Heimlich-Lockin: auch "Bug-für-Bug-Kompatibilität". Microsoft Office hat sich in den 90ern als Standard durchgesetzt, weil Konkurrenz-Office-Suites die exakten Bugs/Quirks nicht reproduzieren konnten.
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Reference in New Issue
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