didaktisches fundament: CLAUDE.md + README.md + AGENTS.md mit drei meta-lernzielen (gelernte hilflosigkeit ablegen, berührungspunkte schaffen, gefühl für technik), constructive alignment (biggs), advance organizer (ausubel), mayer 12-prinzipien, informatikdidaktik-referenz (magenheim/romeike/hartmann), validierungs-checkliste pro folie, anti-pattern-liste (bullet-vorlesen, motivations-cringe, theorie-first, folien-patchen). AGENTS.md von HdM-only auf uni-slides (3 kurse, unified make-pattern, port 1312, deploy tengo@tuttle, korrekte pfade) aktualisiert. .gitignore um assets-original/ ergänzt (image-backups bleiben lokal)

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2026-05-13 22:53:29 +02:00
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@@ -4,10 +4,45 @@ This project builds presentation decks for Marp, supporting multiple courses.
## Courses
- **223015b** - Dateiformate, Schnittstellen, Speichermedien (HdM, 6 Kapitel + Klausur)
- **223015c** - Internettechnologien (HdM, 3 Kapitel + Klausur)
- **223015b** - Dateiformate, Schnittstellen, Speichermedien (HdM, 6 Kapitel + Klausur) — Fokus: **Dateien und Inhalte**
- **223015c** - Internettechnologien (HdM, 3 Kapitel + Klausur) — Fokus: **Internet und Web**
- **dhbw** - Technik I – Grundlagen IT (DHBW, 8 Kapitel)
## Didaktisches Fundament (für alle HdM-Kurse)
Diese drei Meta-Lernziele sind der Maßstab für jede inhaltliche Entscheidung — Folien, Reihenfolge, Beispiele, Übungen, Sprache. Jede Folie soll mindestens eines davon bedienen.
1. **Gelernte Hilflosigkeit ablegen.** Studierende sollen am Ende fühlen, dass Technik kein Mysterium ist, das sie überfordert. Konsequenz: keine Insider-Sprache ohne Erklärung, jeder Begriff wird beim ersten Auftreten geöffnet, abstrakte Konzepte werden über konkrete Beispiele eingeführt (nicht andersrum).
2. **Berührungspunkte schaffen.** Studierende sollen das Material mit ihrer eigenen Lebenswelt verknüpfen. Konsequenz: jedes Kapitel braucht mindestens einen Anker im Alltag der Studierenden (Smartphone, WhatsApp, Foto, Instagram-Story, eigener Laptop, eigener Browser, eigene Hex-Farbe). Theorie ohne Anker streichen oder umbauen.
3. **Erstes fundiertes Wissen und Gefühl für Technik.** Nicht Auswendiglernen. Nicht „Klausurwissen". Ein belastbarer mentaler Bauplan, der sich später erweitern lässt. Konsequenz: lieber drei Konzepte in Tiefe als zwölf in Breite. Vereinfachen ist erlaubt, solange das Modell nicht falsch wird.
### Didaktische Werkzeuge, die wir anwenden
- **Constructive Alignment (Biggs):** Lernziele → Aktivitäten → Prüfung → Folien (in dieser Reihenfolge). Keine Folien-Restrukturierung ohne benannte Lernziele.
- **Advance Organizer (Ausubel):** Jeder Themenblock öffnet mit einem visuellen Schema, das die Struktur des Bogens (nicht ein konkretes Beispiel) zeigt. Ankert Vorwissen, gibt Orientierung.
- **Mayer Multimedia (12 Prinzipien):** Coherence (Deko-frei), Signaling (visuelle Cues), Redundancy-Vermeidung (Folientext ≠ Vorlesungstext), Spatial Contiguity (Text + Bild zusammen), Pre-Training (Grundbegriffe vor Komplexem), Personalisation.
- **Informatikdidaktik (Magenheim / Romeike / Hartmann):** Abstrakt-Konkret-Brücke ist nicht optional, sondern Pflicht. Beispiele aus der Lebenswelt zuerst, Formalisierung danach.
### Validierungs-Kriterien (vor Commit / Deploy prüfbar)
Jede neue oder geänderte Folie soll folgende Fragen positiv beantworten können:
- [ ] Welches der drei Meta-Lernziele bedient diese Folie?
- [ ] Welches konkrete Lernziel des Themenblocks (formuliert mit Verb: analysieren, identifizieren, herleiten, begründen, einordnen, anwenden) wird hier vorbereitet, gestützt oder geprüft?
- [ ] Gibt es einen Berührungspunkt zur Lebenswelt der Studierenden auf dieser Folie oder im direkten Umfeld?
- [ ] Würde ein Student ohne Vorkenntnisse den Begriffsapparat dieser Folie verstehen — oder gibt es ungeöffnete Insider-Sprache?
- [ ] Folientext ≠ wortwörtlicher Vorlesungstext (Mayer Redundancy)?
- [ ] Wäre die Folie ohne den vorhergehenden Block verständlich? (Sollte NEIN sein — Folien sind nicht Inseln, sondern Schritte.)
Wenn eine dieser Fragen verneint wird: nicht committen, sondern umbauen oder begründen warum die Ausnahme akzeptabel ist.
### Anti-Pattern, die wir vermeiden
- **Bullet-Vorlesen:** Folientext ist nicht das, was der Dozent sagt. Es ist der visuelle Anker für das, was der Dozent sagt.
- **Motivations-Cringe:** Keine Anbiederung an Studierende durch billige Provokationen („Wer hat schon mal..." als Selbstzweck). Anker müssen substanziell sein.
- **Theorie-First:** Niemals Definition vor Beispiel, wenn das Beispiel die Definition selbst-erklärend macht.
- **Folien-Patchen:** Bei kaputtem Bogen keine Brücken-Folien einbauen — sondern die Lernziel-Struktur prüfen und ggf. den ganzen Block neu denken.
## Agent Restrictions
- Agent NEVER runs commands outside this folder